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Gemeinde Pommersfelden  |  E-Mail: info@pommersfelden.de  |  Online: http://www.pommersfelden.de

Ortsteile

Evangelische Kirche Pommersfelden

Pommersfelden

Erstmals 1233 als „Bumersfelden" erwähnt. Es ist wohl die grundherrliche Siedlung eines sonst nicht bekannten Bodmar im Anschluss an die an der Gredelmark mitberechtigte Markgenossenschaft, worauf noch die heute bestehenden Nuitzungsrechte an der Gredelmark hinweisen. Die Geschichte von Pommersfelden ist in erster Linie mit den Truchsessen von und zu Pommersfelden bekannt. Als Grundherren hatten sie das Bild des Dorfes geformt und die wirtschaftlichen und religiösen Verhältnisse maßgebend bestimmt.

 

Friedrich Ernst, der letzte Truchsess starb 1710 ohne einen Erben. Laut Testament vom 26. März 1710 setzte er "seinen gnädigsten Herrn" den Hochwürdigsten Fürsten Lothar Franz von Schönborn, Erzbischof von Mainz und Bischof von Bamberg, ein.

 

Mit dem Übergang an Lothar Franz von Schönborn drang eine Welt anderer Maßstäbe in die Stille des Steigerwalddorfes ein. Mit der Errichtung der gewaltigen barocken Schlossanlage Weissenstein wurde das Dorfbild grundlegend geändert. In dem Neubau der Dorfkirche 1750/51, der Errichtung eines Rathauses und der klassizistischen Eleganz des durch Küchel neuerbauten Pfarrhauses nahm die barocke Welt auch von dem Dorf Besitz und griff auch auf einige der größeren Höfe über. Durch den Schlossbau kamen auch katholische Handwerksleute in das Dorf, die hier Fuß fassten und sich niederließen. Sie siedelten sich zu beiden Seiten des Schlosses an. Dort ließen sie einen neuen Dorfteil entstehen, die die alte Geschlossenheit sprengte.

 

Oberndorf

1303 erstmals erwähnt, hat seinen Namen nach der Lange vom Rittergut Sambach aus gesehen. Seine Geschichte ist eng mit jener von Weiher verbunden. Der grundherrliche Besitz des Sitzleins Weiher greift vielfach in die Oberndorfer Markung über. Der grundherrliche Besitz des Sitzleins Weiher greift vielfach in die Oberndorfer Markung über. Ein großer Hof, Heinntz Appell gehörig, wird 1411 dem Ritter Georg Kratz zu Lehen ausgetragen und erscheint 1496 erstmals im Besitz der Truchsesse.

 

Grossansicht in neuem Fenster: WeiherWeiher

Von den namengebenden Weihern sind nur mehr der Dorfweiher und die Große Gröthernsee bekannt, der bereits in das Waldgebiet stößt. Die übrigen wurden zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Wiesen umgewandelt. 1404 verkaufen Albrecht und Hartung von Egloffstein ihren Sitz zu Weiher  und ihr Gut zu Oberndorf an Peter Esel, der den Besitz bereits 1410 an Peter Truchsess weiterverkauft. Als 1710 nach dem Aussterben der Truchsesse von Pommersfelden Weiher an den Kurfürsten Lothar Franz von Schönborn fiel, waren als Grundbesitz nur mehr die Teiche und Wälder geblieben.

 

Grossansicht in neuem Fenster: Evangelische Kirche LimbachLimbach

Eine andere Entwicklung nahm das Dorf Limbach. Das Dorf erscheint erstmals 1109 als Lintpach und wird 1158 als Besitz des Klosters Münchaurach bestätigt. Ein außerhalb des Dorfes gelegener Hof Birkach gehörte dem Kloster Michelsberg in Bamberg, das ihn 1431 der Abtei Münchaurach abtritt. Nach Aufhebung der Abtei in der Säkularisationwurde Limbach dem markgräflichen Klosteramt Münchaurach unterstellt und der evang.-luth. Pfarrei Steppach einverleibt, der Pfarrei des ebenfalls markgräflichen Amtes Liebenau. Als Vogtei Limbach ging das Dorf mit dem Amt Liebenau 1724 in den Besitz des Kurfürsten Lothar Franz von Schönborn über.  Der Bau der romanischen Chorturmkirche wird um 1200 angesetzt. Ein kleines Rundbogenfenster und Reste eines Bogenfrieses sind am Turm erhalten. Das Patrozinium Peter und Paul lässt auf eine Stiftung  der Abteil Münchaurach als Dorfherrn schließen. Der wertvolle Flügelaltar stammt aus dem beginnenden 16. Jahrhundert.

 

Grossansicht in neuem Fenster: Sambacher SchlossSambach

Erstmals ist  Sambach um das Jahr 1000 in den Fuldaer Traditionen erwähnt, als Graf Heinrich von Schweinfurt den Ort mit einen slawischen Einwohnern an Fulda schenkt. Der Ort war Sitz der Edelfreien von Heroldbach-Sambach, die vor 1237 ausgestorben sind., denn in diesem Jahr wird ein Ministreriale Otto von Sambach erwähnt.

 

Schweinbach

Das Dorf, an dem gleichnamigen Bach gelegen - im Volksmund Säubach genannt -, erscheint schon 1109 in den Urkunden als Süinaha. Der nahe Kratzberg erinnert noch heute an die ehemalige Burg der Craze. „Die purg ist noch im Lehenbuch des Bamberger Stifts St. Theadorf 1556-1576 erwähnt." St. Theodor hatte hier Besitz erworben. Kirchlich gehörte der Ort zunächst zur Pfarrei Schnaid und nach Bildung der Pfarrei Zentbechhofen zu dieser. Den Zehnten in der Schweinbacher Flur hatte aber der Pfarrer zu Steppach zu erheben. Über Umwegen kam das Gut Schweinbach in den Besitz der Truchsess, die in ihrem Urbar von 1545 hier einen großen Hof und drei Güter besitzen. Von 1733 tritt Fulda als Lehensherr von Gütern auf, die die Grafen von Schönborn erworben hatten. Die letzte Belehnung geschaf 18ß4 durch die Grafen von Nassau.

 

Grossansicht in neuem Fenster: WindWind

1128 ist dieser Ort als Winede überliegert, erscheint aber 1174 in der Schutzurkunde für St. Theodor als „Ditgerswinden". Der Besitz St. Theodor ist noch am Ende des Alten Reiches hier bezeugt. Der „Cratzber" bei Wind erinnert and ie Burg der Ministerialen von Cratz, die nach Zerstörung dieses Baues ihren Sitz nach Sambach verlegten.

 

Grossansicht in neuem Fenster: Evangelische Kirche in SteppachSteppach

Der Ortsname -in den frühesten Urkunden als Stetebach bezeichnet - ist im Gegensatz zu Winterbach als der ständig Wasser führende Bach zu erklären. Steppach ist eine relativ späte Siedlung wohl erst des 10. Jahrhunderts der abklingenden fränkischen Kolonisation, um das Jahr 1000 erstmals in den Fuldaer Traditionsnotizen bezeugt. Steppach taucht nicht wie Unterköst, Strambach, Stolzenroth in den Würzburger Lehenbücher auf; der bamberger Einfluss wird bereits in einer vor dem Jahre 1065 vollzogenen Stiftung deutlich, in der ein Domkononiker Ezzo dem Domkapitel drei Malter Korn jährlicher Gült zu Steppach vererbt. Ende des 13. Jahrhunderts scheinen die Ministerialen von Steppach ausgestorben zu sein. Der Einfluss der Zollern im Steppacher Raum wird erstmals 1385 urkundlich fassbar, als ihnen Hans von Seinsheim seinen Teil der Burg Liebenau verkauft.

 

Aktuelle Informationen erhalten Sie auf der eigenen Homepage www.steppach-oberfranken.de.

 

Stolzenroth

Der Adelssitz Stolzenroth, von dessen ehemaligen Wasserschloss heute nur noch Spuren vorhanden sind, wird erstmals 1249 fassbar, als Hermann und Eberhard von Stolzenrode als Feinde des Bamberger Ägidienspitals erwähnt werden.

 

Unterköst

Eine slawische Knochenstätte, Gebeinfeld, nahmen Ziegelhöfer-Hey zur Deutung des Ortsnamens an. Unterköst wurde ursprünglich von der Würzburger Lehenherrschaft erfasst. 1482 sind hier noch Weingärten erwähnt. Aus fünf markgräflichen und zwei Stiebarschen Höfer nebst Schäferei und Reichen besteht später der Ort.

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