Protokoll der Gemeinderatssitzung vom 08.11.2018

Sitzungsprotokoll

I. Öffentlicher Teil

1. Bebauungsplan „Kühtrieb II“ in Pommersfelden; Aufstellungsbeschluss; Vorstellung und Billigung des Vorentwurfes; Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit gem. § 3 Abs. 1 BauGB

Der Gemeinderat beschloss für das Gebiet „Kühtrieb II“ in Pommersfelden einen Bebauungsplan im Verfahren nach § 13b BauGB aufzustellen. Mit der Aufstellung des Bebauungsplans wird das Planungsziel verfolgt, ca. 36 Bauplätze für eine entsprechende Nachfrage Bauwilligen zu schaffen. Der Geltungsbereich des Bebauungsplans schließt in westlicher Richtung unmittelbar an der vorhandenen Bebauung des Baugebiets „Kühtrieb“ an. Der Gesamtgel-tungsbereich hat eine Gesamtfläche von ca. 4,0 ha, bestehend aus dem Grundstück Fl.Nr. 589, Gemarkung Pommersfelden, sowie Teilflächen der Grundstücke Fl.Nrn. 488, 542, 588, 592, und 593, Gemarkung Pommersfelden. Der Geltungsbereich des Bebauungsplans wird begrenzt im Süden durch das Betriebsgelände der Schreinerei Löhr, Fl.Nr. 595/2, Gemarkung Pommersfelden, im Osten durch die landwirtschaftlich genutzten Grundstücke Fl.Nrn. 586, Gemarkung Pommersfelden, sowie die von Bebauung freibleibende landwirtschaftlich genutzte Restfläche des Grundstücks Fl.Nr. 588, Gemarkung Pommersfelden, im Westen durch die vorhandene Bebauung des Baugebiets „Kühtrieb“ sowie im Norden durch die Gemeindeverbindungsstraße Pommersfelden Richtung Aisch Fl.Nrn 438 und 542 (Teilflächen), Gemarkung Pommersfelden. Der Gemeinderat hat vom Vorentwurf des Bebauungsplans „Kühtrieb II“ in Pommersfelden samt Festsetzungen in der Planfassung vom 08.11.2018, ausgearbeitet von der Planungsgruppe Strunz, Bamberg, Kenntnis genommen und billigt diesen unter Maßgabe nachfolgender Änderungen:

Keinen Spielplatz festsetzen, Festsetzungen: statt nur 2 max. 4 Wohnungen, GRZ statt 0,35 besser 0,4, GFZ 0,8 bis 1,2, im südlichen Bereich sollen zusätzlich ebenfalls Doppelhäuser zulässig sein, Sockelmauern bei Einfriedungen sollen zulässig sein

 

2. Bebauungsplan „Hohlleite II“ in Limbach; Aufstellungsbeschluss; Vorstellung und Billigung des Vorentwurfes; Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit gem. § 3 Abs. 1 BauGB

Der Gemeinderat beschließt für das Gebiet „Hohlleite II“ in Limbach einen Bebauungsplan im Verfahren nach § 13b BauGB aufzustellen. Mit der Aufstellung des Bebauungsplans wird das Planungsziel verfolgt, ca. 11 weitere Bauplätze für eine entsprechende Nachfrage von Bauwilligen zu schaffen, die mangels entsprechender Verkaufsbereitschaft weder durch vorhandene Leerstände noch durch anderweitige Nachverdichtung im Gemeindegebiet gedeckt werden kann. Der Geltungsbereich des Bebauungsplans schließt sich unmittelbar an der letzten Bebauung südöstlich von Limbach an. Der Gesamtgeltungsbereich hat eine Gesamtfläche von ca. 1,4 ha, bestehend aus dem Grundstück Fl.Nr. 854, Gemarkung Pommersfelden, den bebauten Grundstücken Fl.Nrn. 800 und 801, Gemarkung Pommersfelden, sowie den Teilflächen aus den Grundstücken Fl.Nrn. 845 und 860/1, Gemarkung Pommersfelden, für die Verlängerung der in östlicher Richtung verlaufenden Ortsstraße bis zur Einmündung in die „Hintere Dorfstraße“. Der Geltungsbereich des Bebauungsplans wird begrenzt im Osten durch die „Hintere Dorfstraße“ Fl.Nrn. 860/1 und 860, Gemarkung Pommersfelden, im Süden durch den Graben und Gehölzstreifen Fl.Nr. 855, Gemarkung Pommersfelden, im Westen durch die Fl.Nrn. 853/12 bis 853/16, 845 und 797/1 sowie im Norden durch die bebauten Grundstücke Fl.Nrn. 798 und 799, Gemarkung Pommersfelden. Der Gemeinderat hat vom Vorentwurf des Bebauungsplans „Hohlleite II“ in Limbach samt Festsetzungen in der Planfassung vom 08.11.2018, ausgearbeitet von der Planungsgruppe Strunz, Bamberg, Kenntnis genommen und billigt diesen unter Maßgabe nachfolgender Änderungen

Festsetzungen: statt nur 2 max. 4 Wohnungen, GRZ statt 0,35 besser 0,4, GFZ 0,8, Sockelmauern bei Einfriedungen sollen zulässig sein

 

3. Behandlung von Bauanträgen

Nach der Bay. Bauordnung sind Veröffentlichungen über Bauvorhaben grundsätzlich nicht zulässig

 

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